Foto: NRW-Stiftung

Die DFG hat in unserer Entwicklung eine wesentliche Rolle gespielt

1900 bis 1999, das war das Jahrhundert, das die Welt völlig umgekrempelt hat. Die Technik hat furchtbare Verbrechen ermöglicht, aber auch den Wohlstand für jedermann in Europa.

Als Gründer der Redaktion „Naturwissenschaft und Technik“ im WDR-Fernsehen hatte ich das Glück, weitgehend über die positiven Wirkungen der Wissenschaft zu berichten. Was mir auffiel, die Politik hinkte immer der Entwicklung hinterher. Ein Glück, dass die Industrie mit ihrem Sinn für das Mögliche und Zukünftige sich nicht nur auf den Staat verlassen hat. Eine wesentliche Rolle bei der explosionsartigen Entwicklung der Wissenschaft und Technik hat dabei die DFG und ihre Vorgängerorganisation gespielt. Die Unterstützung vor allem der Grundlagenforschung hat den Grundstein für alles gelegt, wovon auch das 21. Jahrhundert profitieren wird. Das bezieht übrigens den Umweltschutz mit ein und die Hoffnung besteht darin, dass Wachstum auch ohne Verschwendung energetischer Ressourcen klimaschonend realisierbar wird. Der Realitätssinn der DFG zeichnet sich wohltuend gegen manche Forderungen der Politik ab, Wolkenkuckucksheime zu bauen.

Wenn es die Deutsche Forschungsgemeinschaft nicht gäbe, sie müsste schleunigst erfunden werden.

Jean Pütz
Diplom Ingenieur und Wissenschaftsjournalist

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